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Spitzschwanzamadine

Zu den beliebtesten Prachtfinken in den Käfigen und Volieren der Vogelliebhaber gehören, neben einigen anderen australischen Prachtfinken, die Grasfinken \ Grasamadinen.

Auf diesen Seiten möchte ich ihnen die Poephila - Arten: Gürtelamadine, Spitzschwanzamadine und Maskenamadine und deren Mutationen in der Haltung und Zucht näher vorstellen. Durch ihr anmutiges Wesen und leichten Zucht, sind sie in größerer Zahl in den Käfigen und Volieren der Exotenliebhaber anzutreffen.

Auf den Seiten der einzelnen Arten, erfahren sie etwas zu ihren Besonderheiten und ihren Eigenarten. Eine Auffälligkeit unter den Prachtfinken ist ihr Kopfnicken, dabei wird der Kopf mit waagerecht gehaltenen Schnabel auf und ab bewegt. Dieses Nicken wird nach jeder Landung neben einen Artgenossen oder Partner vollführt, was das Wesen dieser Vögel um einiges attraktiver macht. Während der Balz ist das Kopfnicken zwischen den Partnern sehr intensiv. Eine Ausnahme bildet die Maskenamadine, ihr fehlt diese Eigenart. Sie besitzt ein arttypisches Schwanzflirren (zittern), das bei der Begrüßung von Artgenossen und bei Erregung sehr oft gezeigt wird.  ...

Die Grasamadinen sind im Ausstellungswesen als Schauvogel sehr beliebt. Ihr stets eng anliegendes, glattes Gefieder und die Zutraulichkeit, sind einige der Kriterien die dazu führten. Dies führte aber auch dazu, dass die Grasamadinen sich im Aussehen immer mehr vom Wildvogel entfernen. Gerade die Spitzschwanzamadine wird zu oft mit der Gürtelamadine verpaart, um größere und kräftige Schauvögel zu erhalten.   

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Wie schon 1978 Dr. sc. Franz Robiller (Autor vieler Bücher zur Pflege und Zucht von Vögeln) darauf aufmerksam macht: ,,Spitzschwanzamadine und Gürtelamadine können heute bereits als Haustierform angesprochen werden. Zur Erhaltung eines guten und gesunden Zuchtstammes, empfiehlt es sich, baldmöglichst auch für diese Arten Standardlinien zu erarbeiten."

Quelle ,,Prachtfinken-Vögel von drei Kontinenten'' VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag Berlin

Die Grasamadinen und ihre Mutationen  

Da sie über Generationen in Käfigen und Volieren gezüchtet wurden, war es nur eine Frage der Zeit, dass bei den Grasamadinen Mutationen auftraten. Jährlich gibt es ein Überschuss an wildfarbigen Jungvögeln, dass auch ein Erhalt der Mutationen der beiden Arten (Gürtelamadine, Spitzschwanzamadine) angestrebt werden kann. Unser Ziel muss sein alle Vögel die aus dieser Zuchtlinie entstanden sind, nicht mit der reinen Wildform zu vermischen sondern ausschließlich zur Zucht der Mutationen einzusetzen. Der Fehler der bei der Gouldamadine (fast keine reinen wildfarbigen Gouldamadinen Bestände mehr in den Anlagen der Züchter) begangen wurde sollte sich bei den Grasamadinen nicht wiederholen. Bilder der Mutationen sind auf den Seiten der einzelnen Arten zu sehen.

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   Vererbungen der Mutationen bei Spitzschwanz.- und Gürtelamadinen

 

 

Die C.O.M. (Weltorganisation der Vogelzüchter)

zählt seit dem April 2007, die wildfarbigen Grasamadinen, Diamantamadinen, Binsenamadinen, Zeresamadinen und Gouldamadinen, zu den domestizierten Vögeln.

Folgende Grasamadinen Arten ausgenommen:

             - Diggles - Gürtelamadinen                  

             - Maskenamadinen und Weißohramadinen       

  • haben ihren natürlichen Charakter noch nicht verloren

  • noch keine Domestikationserscheinungen

  • geringere Nachzuchten gegenüber den anderen Arten

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Mein Weg zum Prachtfinkenliebhaber führte über die Kanarien und Waldvogelhaltung. Gefördert wurde das von meinem Großvater (züchtete Stieglitze, Rot- hänflinge, Kanarien, Goldfasane, Lachtauben, Wellensittiche). Sein besonderes Interesse galt der Zucht von Mischlingen zwischen Waldvögeln und Kanarien, sie war für mich eine gute Schule für die Paarzusammenstellung, der Fütterung und der Jungenaufzucht. Sowie von meinem Vater der die Räumlichkeiten für die Vogelhaltung schuf. Meine ersten Prachtfinken waren Zebrafinken, Japanische Mövchen, Reisfinken, Malabarfasänchen, Spitzschwanzamadinen. Bis vor einigen Jahren gehörte aber mein Herz der Haltung und Zucht von afrikanischen Prachtfinken (gezüchtet wurde mit jeweils mehreren Paaren Elfenastrilden, Feenastrilden und Nonnenastrilden). Durch einen arbeitsbedingten Umzug, musste ich mich schweren Herzens (Platzmangel, da die afrikanischen Astrilden mehr Ruhe, größere Käfige oder Volieren benötigen) von den Vögeln trennen. Aber auf mein Hobby der Vogelzucht zu verzichten konnte ich nicht und so zogen bei mir Grasamadinen ein. Zudem kam noch mein Interesse an das Ausstellungswesen hinzu und um diese herrlichen Vögel der Öffentlichkeit zu präsentieren, sie bekannt zu machen.

                                                                                                   

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